Unternehmensgruppe und Tradition

Seit über 100 Jah­ren ist die Un­ter­neh­mens­grup­pe Kil­ling dem Na­tur­stein verpf­lich­tet. Um 1900 be­gann  Theo­dor Kil­ling mit dem Ab­bau von An­röch­ter Stein und mit des­sen Wei­ter­ver­ar­bei­tung. 1945 über­nahm sein Sohn das Un­ter­neh­men und führ­te es er­folg­reich durch die schwie­ri­ge Zeit nach dem  zwei­ten Welt­krieg. En­de der 50- er Jah­re be­gann ei­ne  lang­sa­me Än­de­rung des Na­tur­stein­mark­tes. Nicht mehr nur An­röch­ter, auch aus­län­di­sche Ma­te­ria­li­en wur­den nun nach­ge­fragt. Die­ser im­mer stär­ker wer­den­de Trend führ­te da­zu, dass man zu­erst für den Au­ßen­be­reich Al­ta Quar­zit ein­la­ger­te. Die­ser grü­ne Quar­zit aus Nor­we­gen pass­te per­fekt zu dem grü­nen An­röch­ter und wur­de im­mer stär­ker nach­ge­fragt. An­fang der 60- er Jah­re wur­den die ers­ten La­dun­gen  di­rekt im Bruch ein­ge­kauft – die Ära des Di­rekt­be­zu­ges und des Großhan­dels be­gann. We­nig spä­ter tra­ten Al­bert und Franz Kil­ling in das Un­ter­neh­men ein.

Mit der wach­sen­den Nach­fra­ge nach aus­län­di­schen Ma­te­ria­li­en wur­de der LKW - wei­se Be­zug von Grani­ten aus dem Aus­land, da­mals vor­zugs­wei­se aus Ita­li­en, ak­tu­ell. Die­ser Ge­schäfts­be­reich wur­de im Lau­fe der Jah­re im­mer wei­ter aus­ge­baut. Der Di­rekt­be­zug von Ma­te­ria­li­en aus Über­see folg­te Mit­te der 90 er Jah­re; kur­ze Zeit spä­ter be­gann der Im­port von preis­wer­ten Bau­grani­ten aus Chi­na. Zu die­sem Zeit­punkt trat Al­bert Kil­ling jun., der seit ei­ni­gen Jah­ren den Ein­kauf lei­tet, in die Fir­ma ein.

Heu­te ist die Un­ter­neh­mens­grup­pe sehr breit auf­ge­s­tellt. Im Na­tur­stein-Im­port wer­den von ex­k­lu­sivs­ten Na­tur­stei­nen aus al­ler Welt bis hin zur ei­ge­nen Quarz­kom­po­sit Se­rie und der ex­k­lu­siv ver­trie­be­nen Großk­e­ra­mik Max­fi­ne fast al­le Ma­te­ria­li­en  ge­han­delt, die zur Zeit auf dem deut­schen Na­tur­stein­markt ver­t­re­ten sind. Im Na­tur­stein­werk Kil­ling wird im­mer noch er­folg­reich An­röch­ter Stein  aus ei­ge­nen Brüchen ver­ar­bei­tet so­wie Kalk­stei­ne aus Bel­gi­en und Kroa­ti­en. Au­ßer­dem ist – ganz neu -  ein sehr dich­ter Basalt aus Ost­eu­ro­pa im Pro­gramm. Al­le die­se Ma­te­ria­li­en wer­den als Roh­b­lock be­zo­gen und in­di­vi­du­ell in An­röch­te ver­ar­bei­tet.